Wir testen: Sondergaard ECOastal Schnurkorb - nachhaltig & federleicht
Sondergaard und Guideline haben sich zusammengetan, um einen der beliebtesten Schnurkörbe am Markt grundlegend zu überarbeiten – und wir haben ihn genau dort getestet, wo ein Schnurkorb wirklich funktionieren muss: beim Fischen auf Hecht und Meerforelle, im Winter an der Ostseeküste.
Die Einsatzgebiete der drei Sondergaard-Varianten reichen jedoch weit über die Küste hinaus. Ob an dänischen Auen auf Lachs, am Bach auf Forelle oder vom Belly Boot aus auf Raubfische – wir zeigen euch in diesem Video, warum die neuen Sondergaard Schnurkörbe definitiv einen zweiten Blick wert sind und uns im Praxistest auf ganzer Linie überzeugt haben.
Drei Modelle für viele Einsatzbereiche
- Sondergaard Creek – die kompakte Variante für kleinere Gewässer, noch bessere Mobilität, weniger Wind und für alle, die es minimalistisch mögen. Auch ideal für die Fluss-/Bach- oder Auenfischerei.
- Sondergaard Coastal – der Klassiker und unser Go-to beim Meerforellen- und Hechtfischen.
- Sondergaard Belly Boot – speziell angepasst für die Belly-Boot-Fischerei. Bietet viel Platz für perfektes Line-Management
Wir hatten im Test vor allem den Coastal im Dauereinsatz – genau das Modell, dessen Vorgänger viele von euch von der Küste kennen dürften.
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Was wurde überarbeitet?
Das Herzstück des Updates ist das neue Material. Der Schnurkorb besteht jetzt aus einem superleichten, recycelten Schaumstoffmaterial. Nachhaltig produziert, extrem leicht und mit einem praktischen Nebeneffekt: Der Korb hat Auftrieb und geht im Wasser nicht unter. Gerade bei kalten Bedingungen merkt man außerdem sofort, wie angenehm das Material ist – selbst wenn man beim Strippen mit der Hand dagegenstößt, ist das deutlich angenehmer als bei harten Kunststoffkörben.
Ein weiteres großes Upgrade sind die neuen Spikes im Inneren. Sie bestehen aus flexiblem Silikonmaterial, sind dadurch beweglicher, behalten aber ihre Form und bieten genug Steifigkeit, um die Schnur sauber zu führen. In der Praxis heißt das: weniger Chaos, weniger Schnurverhedderungen und sauberes Schießen der Leine beim Wurf. Die neue Konstruktion der Spikes ist außerdem deutlich robuster und dadurch langlebiger.
Ergonomie & Praxisdetails, die man sofort merkt
Was geblieben ist – und das ist gut so – ist der ergonomische Schnitt der Sondergaard-Schnurkörbe. Der Korb wird einfach am mitgelieferten Watgürtel per Klett befestigt und sitzt stabil am Körper, ohne zu stören oder einzuengen. Er kann in einer Bewegung angeklettet bzw. abgezogen werden. Das macht den Transport und das Handling während der Fischerei sehr angenehm.
Weitere Features:
- Integrierte Rutenablage mit klar definierter Position für den Blank
- Offene Front – die Schnur schießt frei heraus, ohne über eine Kante zu müssen
- Drainage-Löcher, damit Wasser schnell abläuft
- Extrem geringes Gewicht für lange Angeltage
Gerade die offene Front hat uns im Test auf Hecht und Meerforelle überzeugt. Die Schnur schießt sauber aus dem Korb, ohne zu bremsen – ein Detail, das man vor allem bei weiteren Würfen sofort merkt. Die seitlichen Wände schirmen die Schnur dennoch souverän vor Wellen oder Wind ab.
Farben & Look
Auch optisch ist der Korb modern unterwegs. Neben der klassischen schwarzen Variante gibt es eine Schwarz-Blau-Version, die besonders an der Küste richtig stark aussieht. Funktional durchdacht, aber eben auch mit Stil – das Auge fischt eben auch mit.
Unser Fazit
In unserem Test hat sich der Sondergaard Schnurkorb als unscheinbarer, aber sehr unverzichtbarer Begleiter gezeigt. Egal ob beim Hechtfischen im Bodden oder an der offenen Küste auf Meerforelle – der Schnurkorb macht seinen Job perfekt und dabei merkt man ihn kaum. Das neue, recycelte Material macht den Korb ultraleicht, angenehm im Handling und sogar schwimmfähig. Die flexiblen Silikon-Spikes halten die Schnur zuverlässig, ohne ihre Form zu verlieren. Sie sind fest im Material verankert, ein Upgrade, das wir uns alle gewünscht hatten.
Besonders gefallen hat uns, wie unkompliziert alles ist: Watgürtel anlegen, Korb fixieren, losfischen. Keine Spielereien, kein unnötiger Schnickschnack – nur durchdachte Praxisdetails, die wirklich helfen. Dazu kommen die offene Front für sauberes Schießen der Schnur und die clever integrierte Rutenablage.
Ob Creek, Coastal oder Belly-Boot-Version – wer einen ultraleichten, nachhaltigen und extrem funktionellen Schnurkorb sucht, ist hier genau richtig. Von uns gibt’s dafür eine klare Empfehlung aus der Praxis. Tight Lines!