Fliegenfischen auf Meerforelle – eine kompakte Starthilfe

Fliegenfischen auf Meerforelle
 

„Fisch der tausend Würfe“ – Der Ruf der Meerforelle ist nicht gerade förderlich, um Neulinge dafür zu begeistern, sich dieser scheinbar gigantischen Herausforderung zu stellen. Die Aussicht stundenlang ohne Biss im kalten Wasser der Ostsee zu stehen stellt für viele Fliegenfischer eine Hemmschwelle dar. Doch mit der passenden Ausrüstung kann man den oftmals unangenehmen Bedingungen trotzen und dank des richtigen Vorgehens den Traum vom blanken Silber in durchaus weniger als tausend Würfen erreichen.

Allein die deutsche Ostseeküste besitzt eine Länge von über 2000km, geformt durch zahlreiche Buchten und Inseln, die unzählige potentielle Fangstellen besitzen. Wo soll man da bloß anfangen? Die Vorstellung mit nichts als einer Fliegenrute vor der schier endlosen Weite des Meeres zu stehen mag auf viele fast schon einschüchternd wirken. Erreicht man im Bach doch stets den Fisch, so erscheinen am Meer die ca. 30m einer Flugschnur manchmal fast witzlos. Doch genau das ist es, was den Scharm der Küstenfischerei auf Meerforelle ausmacht.
Zugegeben kann dieser Beitrag wohl kaum alles abdecken, was es zum Thema Meerforelle zu wissen gibt – das versucht er auch gar nicht. Vielmehr geht es darum, eine Starthilfe für Meerforellen-Neulinge zu bieten und den Leser dazu zu ermutigen, sich der „Faszination Meerforelle“ hinzugeben.
Grob formuliert lässt sich das Küsten-Fliegenfischen auf Meerforellen in zwei wesentliche Komponenten unterteilen: Die Ausrüstung und das taktische Vorgehen.

Was wird benötigt?
Widmen wir uns zunächst der weniger komplexen Komponente: die Ausrüstung. Sie ist es, die uns vor den oftmals unangenehmen Bedingungen schützt und die erhoffte Verbindung zum Fisch darstellt.
Bei solch einer wurfintensiven Disziplin handelt es sich bei der Rute natürlich um das Herzstück der Ausrüstung. Unterschiedliche Bedingungen – vom „Ententeich“ bis zum Orkan – rechtfertigen den Einsatz einer großen Spanne an Schnurklassen. Um möglichst leise, oftmals im Nahbereich zu präsentieren eignen sich selbst leichte Ruten der Schnurklasse #5. Im Kontrast hierzu erlauben es starke Ruten bis hin zur Schnurklasse #9 frontalen Sturmböen zu trotzen. So kann man diese fangtechnisch oftmals guten Bedingungen für sich nutzen. Wer jedoch eine geeignete Allzweck-Meerforellenrute sucht ist mit einer 9’ oder 9,6' Rute der Schnurklasse 7# sehr gut aufgestellt. Schnell und salzwasserfest sollte sie sein und der Markt bietet Ruten unterschiedlicher Preisklassen, die perfekt für die Küstenfischerei auf Meerforelle geeignet sind: beispielsweise die Hardy Demon, die Guideline LPXe, oder die Scott Meridian.
Aufgrund der hohen Wurffrequenz und der oftmals nötigen Weiten ist ein ideales Zusammenspiel von Rute und Schnur äußerst wichtig. Wie in vielen Disziplinen des Fliegenfischen teilen sich bei folgender Frage die Gemüter: Schusskopf oder Vollschnur? Letztlich funktioniert beides, weshalb man hierbei seinen eigenen Vorlieben entsprechend entscheiden sollte. Von größerer Bedeutung ist jedoch die Frage nach der passenden Sinkrate. Größtenteils werden Slow Intermediate bzw. Intermediate Schnüre verwendet – vor allem in den kälteren Monaten in denen tagsüber gefischt wird. Sehr beliebt sind Schnüre wie die Guideline Coastal Slow Intermediate, die Vision Kust oder Schussköpfe wie der Guideline Coastal RTG Einhand Schusskopf Slow Intermediate. Die sommerliche Nachtfischerei stellt jedoch eine Ausnahme dar. Nun sind Schwimmschnüre wie die Guideline Bullet Evolve oder der Guideline Coastal RTG Einhand Schusskopf Floating angebracht, da es von Vorteil ist, die Fliege möglichst hoch in der Wassersäule zu präsentieren. Man bedenke, dass es nachts darum geht, die Fliege durch den Kontrast zum Himmel für den Fisch sichtbar zu machen. An stark abfallenden Ufern mit harten Kanten und viel Strömung kann aber auch eine leichte Sinkschnur der Klassen Sink 1 oder Sink 2 sehr nützlich sein. Zu empfehlen ist erneut die Vision Kust in der passenden Sinkrate.
Im Idealfall befindet sich die gewählte Küstenschnur auf einer salzwasserfesten Rolle mit einer zuverlässigen Bremse und ausreichend Backing. Es kann immer vorkommen, dass manch ein großer Überspringer unseren Fliegen begegnet. Nichts ist schmerzhafter als solch ein Fisch im Drill zu verlieren. Hochqualitative, leichte Rollen wie die Waterworks-Lamson Litespeed Micra 5 oder die Hatch Finatic Gen 2 leisten an der Küste hervorragende Dienste.
Auf die Flugschnur folgt ein konisches 9’ Fluorocarbon-Vorfach mit einer 0,22-0,28mm starken Spitze. Auch hier gilt es, die Stärke den Bedingungen anzupassen wobei man sagen kann, dass Meerforellen nicht wirklich schnurscheu sind. Von größerer Bedeutung ist jedoch, was am Ende des Vorfaches angeknotet wird!
Die meisten Küsten-Fliegendosen beinhalten aus gutem Grund eine Mischung aus Reizmustern wie Polar Magnus und Pattegrisen sowie natürlichen Imitationen. Die Rede ist von Fliegen wie dem Tobisen 2, Wurmimitationen, natürlichen Garnelenmustern und der unscheinbaren, aber äußerst fängigen Kopperbassen. In den Wintermonaten sowie im zeitigen Frühjahr sind vor allem die aggressiveren Farben dieser Reizmuster zu empfehlen. Die im Laufe des Frühjahres zunehmenden Wassertemperaturen lassen den Küstenbereich buchstäblich zum Leben erwecken, sodass ein „match the hatch“ nach Küsten-Manier angebracht ist. Die Fliege sollte sich also während der wärmeren Monate in das natürliche Nahrungsangebot eingliedern. Das Fischen mit zwei Fliegen – Springer- und Hauptfliege – ist in den letzten Jahren immer populärer geworden und bietet den psychischen Vorteil, sich nicht für ein Muster entscheiden zu müssen. So fischt es sich oftmals entspannter!

Die Frage nach der perfekten Verbindung zum Fisch ist somit beantwortet. Doch was hilft uns dabei, diese Verbindung überhaupt erst zustande kommen zu lassen? Ebenso wichtig wie Rute und Co. ist die angemessene Bekleidung. Denn selbst das ideale Ruten-Setup bringt einem reichlich wenig, wenn man nach kurzer Zeit durchnässt ist und wegen andauernder Kälte den Angeltag frühzeitig beendet.
Neben einer brusthohen Wathose sollte man allem voran eine Watjacke tragen, deren Bündchen gut abschließen und verhindern, dass Wasser in die Ärmel gerät. Sind die Ärmel in der kalten Jahreszeit erst mal durchnässt ist das Ende des Angeltages oftmals näher als einem lieb ist. Accessoires wie fingerlose Handschuhe – beispielsweise der Simms Half Finger Gloves – können die Stunden am Wasser deutlich angenehmer gestalten und einem spürbar mehr Durchhaltevermögen verschaffen. Stripping Guards verhindern unangenehmes Aufrauen der Finger – selbst nach tagelanger Dauerbeanspruchung. Es sind solche Kleinigkeiten, die einem zu deutlich mehr Durchhaltevermögen verhelfen, sodass nicht das Wetter, sondern man selbst entscheidet, wann der Angeltag beendet ist.


Folgende, oftmals unerlässliche Utensilien vollenden die Ausrüstung zum Küstenfliegenfischen auf Meerforelle:

  • Ein Schnurkorb, der einem das Werfen erleichtert und die Wurfweite erhöht
  • Eine Polarisationsbrille um Nachläufer zu erkennen und die Augen bei Böen vor der Fliege zu schützen (Hier mehr zum Thema „Polbrillen beim Fliegenfischen“)
  • Ein Watstock, um sicheres Waten, vor allem bei Brandung zu ermöglichen
  • Ein Thermometer, um einen der wichtigsten Faktoren beim Fischen auf Meerforelle – die Temperatur – stets im Blick zu haben


Das taktische Vorgehen
Kommen wir nun zur wesentlich komplexeren Komponente: Wie, wo und wann fängt man Meerforellen? An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser Beitrag selbstverständlich nicht in der Lage ist, die Thematik vollständig aufzuarbeiten, sondern grundsätzliche Tipps formuliert, die einem den Start in die Materie erleichtern.


Wo finden wir die Fische?
Um Meerforellen mit der Fliegenrute zu fangen muss man dort fischen, wo sie dicht unter Land kommen. Wir benötigen also Stellen mit Struktur – Leopardengrund, Tangwälder oder Seegraswiesen – in Wurfweite. Vor allem die Übergänge zum Sandgrund sind interessant. Nur selten wird man Meerforellen auf reinem Sandboden antreffen. Wenn man sie gefunden hat, wird man meist mit einem Biss belohnt. Der fangtechnische Erfolg ist also immer von der Wahl der Angelstelle abhängig. Somit sollte das Finden der Fische stets die höchste Priorität haben. Dank der sehr hilfreichen Angelführer von North Guiding erhält man einen guten Überblick über die erfolgreichen Stellen der jeweiligen Reviere, was die Suche der Meerforellen erheblich erleichtert – absolut empfehlenswert! Eine gute Meerforellenstelle bedeutet aber noch lange nicht den Erfolg. Dies ist immer abhängig von den Bedingungen, welche sich täglich oder gar stündlich ändern können. Selbst die beste Stelle bringt nur den Erfolg, wenn die Bedingungen zu ihr passen.
Der Alptraum eines Meerforellenfischers: Sonnenschein und Windstille – auch bekannt als „Ententeich“. Meerforellenfischer zählen wie Surfer zu den wenigen Spezies, die sich in vielerlei Augen „miserables“ Wetter wünschen. Bedingungen, bei denen sich sonst kaum einer am Strand blicken lässt: Wind, Wellen, gerne auch Wolken und eine ordentliche Brandung am Vortag. Doch sehen wir es realistisch: die wenigsten von uns wohnen in unmittelbarer Küstennähe und können die Angelstunden den perfekten Bedingungen nach ausrichten. Die meisten fahren für einige Tage an die Küste, in der Hoffnung, dass die Bedingungen passen. Und genau hierbei kann vieles schiefgehen. Nicht zu Unrecht bevorzugen viele Fischer daher Inseln oder Landzungen, die einem stets Küsten in verschiednen Himmelsrichtungen bieten. So hat man permanent die Möglichkeit vielversprechende, strategische Entscheidungen zu treffen und die Angelstellen beispielsweise dem Wind entsprechend auszuwählen.

 

Jahreszeiten
Nicht nur die aktuelle Wetterlage, auch die Jahreszeit sollte stets bei der Stellenwahl berücksichtigt werden. Hat das Wasser an der offenen Küste noch nicht die "magischen" 4 Grad erreicht, so ist man gut damit beraten, Stellen mit geringerem Salzgehalt aufzusuchen. Ein Bacheinlauf, aber auch ein scheinbar unbedeutendes Rinnsal kann hierbei bereits den entscheidenden Unterschied ausmachen. Flache Buchten können sich im zeitigen Frühjahr durch ein wenig Sonnenstrahlen schnell um ein Grad erwärmen. Solche Stellen erwachen gewöhnlich deutlich früher zum Leben als die offene Küste und ziehen daher die Meerforellen buchstäblich an.
In den kalten Jahreszeiten kann das Befischen von sogenannten Winterquartieren zu regelrechten Sternstunden führen. Buchten mit Süßwassereinläufen, entsprechend niedrigerem Salzgehalt und schlammigen Grund sind hierfür prädestiniert – Stellen an denen man in den wärmen Monaten wohl kaum Meerforellen antreffen wird!
Die Jahreszeit bestimmt jedoch nicht nur die Angelstellen, sondern auch die Tageszeit, zu der man fischen sollte. Ob Sommer oder Winter: die Temperatur ist in beiden Fällen der kritische Faktor. In den kalten Wintermonaten und der Hauptsaison (März-Mai) erwärmt sich das Wasser tagsüber, sodass man nun mit der größten Aktivität rechnen kann. Im Gegensatz hierzu kühlt in Sommernächten der Küstenbereich ab, sodass die Wassertemperaturen nachts wieder in den für Meerforellen interessanten Bereich fallen. Dies ist die Zeit, in der man eine unglaublich spannende Angelei im Schein der Rotlicht-Kopflampe erleben kann. Im Vergleich zu den kalten Monaten sind milde Sommernächte äußerst angenehm zu befischen und nun ist es an der Zeit, schwarze Oberflächenfliegen an einer Schwimmschnur zu präsentieren.

 

Literaturempfehlungen
Die Kunst des Meerforellenfischens besteht darin, die richtigen taktischen Entscheidungen in Abhängigkeit von Jahreszeit und der aktuellen Wetterlage zu treffen. Es gibt viele gute Werke wie zum Beispiel North Guiding – Küsten Strategie Meerforelle, was dem Leser trotz seiner Kompaktheit einen sehr guten Überblick und Einstieg in die Materie verschafft. Auch das sehr umfangreiche Buch Meerforellen – Küstenangeln mit Profi-Taktiken von Jens Bursell ist absolut empfehlenswert. Kritisch hinterfragt der Autor herkömmliche Methoden des Fischens und liefert zudem äußerst detailliertes Wissen, um den Silberbarren erfolgreich nachzustellen.


Um auch dieses Kapitel abzurunden hier noch ein paar hilfreiche Tipps:

  • Wer auch immer diese Küstenfischer-Weißheit zuerst von sich gab, die Faustregel „alte Welle fischt gut“ hat schon manch einen Traum vom Blankfisch in Erfüllung gehen lassen. Frühe Morgenstunden an einem Ufer, an dem die Nacht zuvor eine stattliche Brandung herrschte sind sehr vielversprechend.
  • Unabhängig von der Jahreszeit: Der Lichtwechsel – ob morgens oder abends – ist immer eine interessante Phase. Wenn man im Frühjahr also nicht von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang durchfischen möchte lohnt es sich auch mal eine Mittagspause einzulegen.
  • Nicht direkt einwaten: Der durch den Spülsaum getrübte Nahbereich hat schon so manch eine Meerforelle dazu verleitet eine Fliege zu attackieren. Kaum verwunderlich, denn hier ist der Tisch reichlich gedeckt: Aufgewirbelte Futtertiere die den Schutz der Vegetation verloren haben sind ein gefundenes Fressen für Meerforellen. Die ersten Würfe sollten also immer bereits vom Strand erfolgen.
  • Um unmittelbaren Kontakt zur Fliege herzustellen ist es wichtig, dass die Schnur gestreckt landet. Sind die Meerforellen im Fressrausch passiert es oftmals, dass Bisse direkt nach der Landung erfolgen!  
  • Egal, für welche Fliege man sich entscheidet: den Führungsstil sollte man stets variieren. Außerdem ist man nach einem Fehlbiss gut beraten, den Fluchtreflex des Beutetiers zu imitieren. In anderen Worten: Vollgas!


Die wahre Herausforderung
So abgedroschen es klingen mag: Am Ball bleiben ist alles. Die Küstenfischerei kann nicht nur eine körperliche, sondern vor allem eine psychische Herausforderung darstellen. Die philosophische Komponente dieser Disziplin ähnelt dem Lachsfischen: Je länger man auf einen Fisch wartet, desto größer ist die Freude, ihn tatsächlich zu fangen. Durchhalten lohnt sich also!
Die Notwendigkeit taktischer Entscheidungen macht diese Angelei so faszinierend. Es handelt sich definitiv um ein Thema, in dass man sich intensiv einarbeiten kann. Für viele sind es genau solche Momente, die das Meerforellen-Fischen ausmachen: Nach einem kalten, kräftezehrenden Angeltag vor dem Kamin des Ferienhauses sitzen und zusammen mit Freunden die Taktik für den kommenden Tag festlegen. Doch was motiviert viele Meerforellenfischer? Die permanente Möglichkeit einen absolut wilden Ausnahmefisch zu fangen oder einfach der Anblick springender Meerforellen in Reichweite. Ein Gefühl, das man wohl kaum beschreiben kann und selbst erlebt haben muss.

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